Werkzeugkasten „Gesunde Führung“

 

Humanistische Führung, ein wissenschaftliches, psychologisches
Praxiskonzept für beste Leistungen

 

Neueste Forschungsarbeiten legen nahe, dass das Verhalten von Führungskräften und die psychische sowie physische Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen eng miteinander verknüpft sind. Dies verwundert nicht, denn ca. 80 Prozent der täglichen Arbeitszeit von Führungskräften wird bestimmt durch Kommunikation und soziale Interaktion mit MitarbeiterInnen – also Kernbereichen der Psychologie (z.B. Zielvereinbarungsgespräche, Mitarbeitergespräche, Konfliktgespräche, Strategiesitzungen, Gruppendiskussionen, etc.). Obwohl die meisten Führungskräfte fachlich sehr gutausgebildet sind, fehlt es dennoch häufig an den Grundlagen der wissenschaftlich-praktischen Psychologie. In anderen Worten: Führungskräfte müssen wissen, wie Menschen psychologisch funktionieren, um ihr Team erfolgreich zu leiten und zugleich die Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen schützen bzw. verbessern zu können.

Die Psychologie ist eine junge Wissenschaft im Vergleich zu den meisten anderen Naturwissenschaften. Deshalb sind viele Konzepte der akademischen Psychologie bisher noch nicht so unmittelbar praktisch anwendbar wie z.B. die Befunde aus anderen technischen oder medizinischen Arbeitsfeldern. Allerdings hat die moderne Psychologie hier in den letzten Jahren stark zugelegt und eine ganze Reihe an Forschungsergebnissen erarbeitet, die für Führungskräfte in Bezug auf Gesundheit im Arbeitskontext von herausragender praktischer Relevanz sind. Hierzu zählen v.a. Befunde aus der Führungsforschung, Risikoforschung, Innovationsforschung, Entscheidungsforschung, sowie basale Kenntnisse über menschliche Informationsverarbeitung und Neurowissenschaften. In unserem Seminar „Werkzeugkasten gesunde Führung“ werden diese Felder in Form eines überblicksmäßigen Crashkurses für Führungskräfte vermittelt.

Eine weitere Voraussetzung für humanistische, gesunde Führung ist die Reflexion von Macht. Unter Macht versteht man »jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht« (Weber, 1956, S. 28). Da Führung auch immer eine Auseinandersetzung mit Macht bedeutet, erhalten die TeilnehmerInnen wissenschaftliche Kenntnisse sowie Reflexionsmöglichkeiten zum Thema Macht in der Führung.

Weitere wesentliche Erfolgsfaktoren gesunder Führung liegen in der Selbstreflektion und Selbstregulation. In anderen Worten müssen Führungskräfte verstehen, wie ihre eigene Bedienungsanleitung funktioniert. Dies ist Voraussetzung für eine günstige Selbstregulation. Die TeilnehmerInnen erfahren und üben wirksame Tools der Emotionssteuerung und Impulskontrolle und lernen so, in für sie schwierigen Führungssituationen, günstiges und für MitarbeiterInnen respektvolles, zielbezogenes Führungsverhalten an den Tag zu legen.

Eine grundlegende menschliche Eigenschaft ist die Fähigkeit zur kognitiven sowie zur affektiven Perspektivenübernahme. Entsprechend unserer Konzeption humanistischer Führung liegt das Hauptaugenmerk auf der Wertschätzung der MitarbeiterInnen und auf dem Vertrauen zu ihnen. Das Seminar bietet hier wissenschaftliche Einblicke in Empathie und Übungen zur Stärkung der eigenen Empathiefähigkeit.

Tag 1: 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

1. Einführung
2. Psychologisches Basiswissen: Wie funktioniert der Mensch?
3. Psychologisches Basiswissen: Klinische Psychologie/Gesundheitspsychologie

Anschließend gemeinsames Abendessen

Tag 2: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr

1. Reflexion von Macht
2. Selbstführung/Selbstreflexion/Selbstregulation
3. Empathiefähigkeit

 

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